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Zielgruppe: Pflegekräfte aller Bereiche
Das Transplantationsgesetz ist beschlossen, der Hirntod wird als Tod des Menschen festgeschrieben. Der Deutsche Berufsverband für Krankenpflege (DBfK) hat jedoch vor dem Gesundheitsausschuß des Deutschen Bundestages deutlicht gemacht, daß der Hirntod aus Sicht der Pflege ein Kunstwort darstellt und der Hirntod nicht dem Tod des Menschen entspricht. Auch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schwesternschaften (ADS) hat diese Position in Bonn vertreten. Die Pflege vertritt eine ganzheitliche Sichtweise des Menschen. Somit bleibt für die Pflege ein Hirntoter ein Sterbender. Ist dann die Organentnahme ein Akt der Tötung? Transplantationschirurgen verteten diese Ansicht. Aber wenn der Hirntod den Tod des Menschen markiert, dann endet die Pflege entsprechend der Henderson-Definiton sowie aller mir bekannten weiteren Definitionen der Pflege mit dem diagnostizierten Hirntod des Patienten. Gibt es Auswege aus diesem Dilemma? Welche Schlußfolgerungen ergeben sich für die Pflege?
Themen und Schwerpunkte werden sicher je nach Teilnehmerzusammensetzung schwanken, es sind jedoch denkbare
Themen des Seminars:
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